Gemeinsamer Antrag der Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen und des SPD-Stadtrats inTegernsee: Einrichtung eines Arbeitskreises „Energiewende

Der Stadtrat möge in öffentlicher Sitzung am 5. Oktober beschließen:

Es wird ein “Arbeitskreis Energiewende” (AK Energiewende) eingerichtet. Mitglieder sind

interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Erst- oder Zweitwohnsitz in Tegernsee
die im Stadtrat vertretenen Parteien, die jeweils einen Vertreter in den Arbeitskreis entsenden und diesen mit der politischen Ebene verknüpfen
ein/eine Vertreter*in der Stadtverwaltung, der/die das Rathaus mit dem Arbeitskreis verzahnt

Aufgabe des Arbeitskreises ist die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger und der Verwaltung der Stadt Tegernsee beim Vorantreiben der Energiewende im Sinne des ENP mittels

Austausch mit Arbeitskreisen anderer Kommunen, besonders auch mit dem attek und den bestehenden Arbeitskreisen im Tegernseer Tal
breit angelegter Kommunikation mit den Tegernseer Bürgerinnen und Bürgern
Knüpfen von Netzwerken (z.B. Schulen, Kirchen, touristische Betriebe)
Austausch mit Sachverständigen und Experten
Entwicklung eigener, auf die spezifische Situation der Stadt Tegernsee angepasster Konzepte und Maßnahmen, die dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt werden


Für externe Referenten kann der AK Energiewende einen Betrag i.H.v. bis zu € 1.500,- pro Jahr abrufen. Der AK soll sich mindestens 10x im Jahr treffen. Er wählt aus seinem Kreis einen/eine Vorsitzende(n), der/dienicht Mitglied des Stadtrats sein soll.


Begründung:
Die Stadt Tegernsee ist Stiftungsmitglied der Energiewende Oberland. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, wurde ein ENP aufgestellt und einem von der EWO betreuten Energieeffizienz-Netzwerk beigetreten. Die Stadt Tegernsee hat damit entscheidende Weichen für eine gute Zukunft für kommenden Generationen gestellt und geht mit gutem Vorbild voran.

Für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende ist eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern unerlässlich. Die meisten zielführenden Maßnahmen liegen nicht in den Händen der Stadt, sondern sind vom Engagement der Menschen im Ort abhängig. Die von der Stadt eingeleiteten Schritte müssen “von unten” begleitet und unterstützt werden. Der ENP fordert auch deshalb als erste Maßnahme die Einrichtung eines solchen Arbeitskreises, um die Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende zu begeistern.

Der Arbeitskreis Energiewende wird die Akzeptanz der Energiewende bei Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Tegernsee fördern und in einem breit angelegten Dialog konkrete Wege in eine klimaneutrale Zukunft finden.

 

 

Tegernsee, 19.09.21

 

Gez. Marcus Staudacher, Ursula Janssen, Thomas Mandl

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